Das war heute der schönste Tag meiner noch recht kurzen Reise. OK, es war ziemlich warm, der Wind strich zart aus Richtung Südost ins Gesicht und drücke den Gesamtdurchschnitt auf bescheidene 20 km/h. Trotzdem waren es am Ende 110 km. Und wo bin ich gelandet? Bei meiner Cousine Veronika in Gammertingen. Wir hatten uns lange nicht mehr gesehen, sodass ich mich entschloss in Sigmaringen 25 km nach Norden aus dem Donautal heraus zu fahren. Unterwegs begegnete ich einigen Radlern, einen Pärchen aus Österreich, die ein verdammt hohes Tempo fuhren. Da war nur Windschattenfahren möglich. Sie wollten am kommenden Wochenende in Linz angekommen, um am Montag wieder im Büro zu sein. Komische Vorstellung! Nix für mich. Irgendwann hatte ich sie ziehen lassen und habe mir einen schönen Cache ausgesucht.

Cache für Sonnen- und Regentage.
Bei einen guten Hefeweizen und Brot und Wurst saß ein nettes Rentnerehepaar an meinen Tisch. Sie philosophierten über ihr E-Bike, wie lange der Akku lädt und ob er die ganze Strecke durchhält. Wie wär’s mit einem Ladegerät, das man mitnimmt? Gute Idee! Das machen wir das ’näschste Moal‘.

Das Hefe an der Hexenhütte
Die tollste Begegnung aber war Gerd. Gerd ist 75, sieht aus wie mancher 55-jähriger und bewegte sich mit einen MTB durch das Tal der Donau. Nach einen ersten Treffen verlor sich seine Spur, weil ich einen Earthcache lösen wollte. Und ein Bier trinken, denn es war heiß und ich hatte Durst. Verdammten Durst! Den ganzen Tag nur Wasser geht nicht, also das zweite Bier. Es war immerhin schon 16 Uhr, bitte keine Kritik an meinen Bierkonsum in den Kommentaren. Die werden eh nicht genehmigt. Also, das musste hier mal gesagt werden. Jedenfalls, Gerd traf ich dann unvermittelt 15 km weiter, wir kamen uns entgegen und schlossen Freundschaft. An einer Brücke suchte ich dann mal verzweifelt eine Dose. Wäre Gerd nicht da würde ich wohl noch im Dunkeln suchen. Na jedenfalls haben wir uns toll verstanden und Telefonnummern ausgetauscht.

Das ist Gerd.



Und hier mal einige Impressionen von der herrlichen Strecke an der Donau entlang. Hier hat vor Jahrmillionen die Ur-Donau ein markantes Tal geschaffen und die schwäbische Alb durchbrochen.

Ansicht von Sigmaringen

Und nochmals von der nördlichen Richtung
Morgen geht es wieder zurück nach Sigmaringen und anschließend weiter in Richtung Ulm.

An der Karstquelle Schmiedebachbrunnen
„Wie wär’s mit einem Ladegerät, das man mitnimmt? Gute Idee! Das machen wir das ’näschste Moal‘.“
Reden die Schwäbisch? Dann sagten die Eheleute sicherlich ‚Das nächschte Moal‘ 😂
Jetzt Les ich ja doch deinen Blog. Sarah sei dank. 🙏💐
LikeGefällt 1 Person
Ich drücke dir Daumen , dass alles gut geht auf deiner langen Reise. Weiter so , mit den wundervollen Kommentaren zu den Erlebnissen. Ich könne dir dein Bierchen . Vitamine sind ja so gesund.
LikeGefällt 1 Person
herrliche Landschaft, wirklich traumhaft,
vielen Dank für die schönen Eindrücke deiner Reise 🤗
LikeGefällt 1 Person
Ist schön hier unten. Viel Spaß dann in Ulm.
LikeGefällt 1 Person
Was für ein schöner Tagesbericht und die Bilder sehen traumhaft aus. Toll dass du erste nette Begegnungen machst und Freundschaften schließt. Das Bier sei dir natürlich gegönnt auf deiner weiten Strecke täglich. 😉 Man gönnt sich ja sonst nichts.
LikeLike
Hoffe , Du hast genug Anti – Brumm dabei.
Du wirst es brauchen!
Grüße
LikeLike
Macht mir nicht viel aus. Nach zehn Minuten ist die Schwellung wieder weg. Habe aber natürlich Autan dabei, wenn ’se Mal hat zu lästig sind.
LikeLike