Ich hab’s mir wieder in meinen kleinen Zelt gemütlich gemacht. Darf man das mal zeigen? Klar, so schlimm ist es nicht, sonst bricht Chaos aus, zu lange suchen kann anstrengend sein.

So sieht’s halt in einer Männerzeltwirtschaft aus. Mit Peik, damals im Juli 2002 nach Stockholm sah es viel schlimmer aus. Vor allem lagen überall Bierbüchsen herum. Morgen früh gibt es Tütensuppe und „frische“ Brötchen. Waren wieder alle Supermärkte in Austria’s Dörfern zu. Dann musste es eben eine Tanke sein.
So, heute Start gegen 9 Uhr in Marbach, nicht wie letztens geschrieben in Granz.

Frühstück in Marbach, kein Luxus, aber satt.
Alles ist wieder trocken, es bläst ein ordentlicher Wind und ist trotzdem sehr angenehm warm. Am Morgen waren es um die 20 ° C und in der Spitze des Tages mit etwas Sonne noch 27 ° C. Das nächste Ziel sollte die Kleinstadt Melk in Niederösterreich sein. Melk ist bekannt durch ein sehr schönes Kloster, welches hoch über der Stadt thront. Aber auch die Altstadt, mit ihren kleinen verwinkelten Gassen war sehenswert.


Ganz klar, so ein Blick auf das Kloster hat einen Cache verdient. An dieser Stelle ein virtueller Cache. Man muss sich nur in Pose schmeißen und das Foto mit einen Logeintrag hochladen.

Die Landschaft an der Donau ist auf diesen Streckenabschnitt schön, wenn auch nicht spektakulär. Rechts und links des Flusses sieht man bewaldete Hügel bis ca. 500 m Höhe. Der Radweg führte allerdings auch oft an viel befahrenen Straßen entlang oder durch kleinere Ortschaften. Nach etwa 50 km kam ich in die Wachau. Wachau ist sehr stark vom Weinanbau geprägt. Hier gibt es eher weniger Biergärten, als Weinwirtshäuser anzutreffen. Besonders Dürnstein besitzt durch seine besondere Lage, dicht gedrängt an einen Felshang, sein Kloster und kleine Gassen, einen besonderen Charme.





Bewusst habe ich das erste Foto aus einiger Entfernung zweimal eingefügt. Das zweite hat eine geringere Auflösung. Ich kann es an meinen Smartphone nicht so gut einschätzen, ob dies ausreichend ist. Kommentare sind hierzu sehr willkommen.


Vom Innenhof des Klosters versuchte ich hier eine Panoramaaufnahme.
Es ging weiter auf meinen Weg an der Donau entlang in Richtung Wien. Ab und zu gab es einige Dosen zu finden. Etwas Interessantes fand ich dabei an der Fähre in Weißenkirchen.

Das ist die Wachauer 👃
Etwas abseits lag dann auch der Cache. Anschließend setzte ich mit der Fähre nach Weißenkirchen über.

Ich genoss etwas Ruhe und einen schönen Blick über den Strom.

Irgendwie lief mir heute ganz schön die Zeit davon. So mancher Cache, aber vor allem der Multi von Passau nach Bratislava, mit seinen anzustrebenden Wasserkraftwerken, hielten mich sehr auf. Doch nun musste ich etwas powern, um das Ziel kurz vor Wien in Klosterneuburg noch zu erreichen. Und wurde prompt durch einen überaus interessant aussehenden Radlertreff ausgebremst.

Ein Bier auf die Schnelle und danach wurde richtig gerast. Nochmals 40 km bis Klosterneuburg, nur unterbrochen von zwei Ultra-Multistationen an zwei Wasserkraftwerken. Erschöpft, aber glücklich kam ich gegen 21.20 Uhr und 142 gefahrenen Kilometern auf meinem ausgewählten Zeltplatz an.
142 km
Hut ab, lieber Steffen!
…und dann so spät noch Bilder raussuchen, Texte schreiben, Zelt aufbauen usw., echt der Wahnsinn. Ziemlich verrückte Sachen hattest du wieder vor der Linse. 😁
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